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2009-12-27 | Reisetag 484 | 38688 km

Daniel | 2009-12-27

Am zweiten Tag der Tibetreise geht es nicht gerade schneller voran. Wir starteten zwar früh am Morgen, aber nur 10 km später wurden wir vor einer Baustelle gestoppt. Nachdem uns die chinesischen Beamten an der Schranke für eine Weile ignoriert haben, konnten wir dann später rausfinden, dass die Strasse unpassierbar ist und wir doch warten sollen bis die Arbeiten für den Tag beendet werden. Bis Abends 21.00 Uhr standen wir uns die Beine in den Bauch. Im Dunkeln mussten wir dann das angeblich wunderschöne Tal, bis zu unserem Zielort durchfahren.

Eine kleine Überraschung hielt dann noch eine Eisfläche über die ganze Strassenbreite verteilt, bereit. Als ich sie sah war es zu spät zum Bremsen. Ich zog die Kupplung machte mich steif wie die Schweizer Zollbehörde und versuchte keine Wimper zu bewegen. Wie durch ein Wunder rollte ich über die gesamte Eisfläche ohne zu stürzen und blieb nach 20 m, kurz vorm Asphalt, auf dem Eis stehen. Ich lies die Kupplung so vorsichtig kommen wie ich einen Neugeborenes aus der Wiege heben würde. Und schneller als ich denken konnte, lag Marianne, zwischen meinen Beinen, auf dem Boden. Ich musste auf die anderen warten um die Maschine aufzuheben, da ich auf dem Eis selbst kaum stehen konnte.

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