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2010-02-10 | Reisetag 529 | 37589 km

Daniel | 2010-02-10

Die Tubing-Erfahrung: Ich bin nicht gerade der Typ, der Alkohol aus einem Eimer trinkt und am Strand posiert. Erst dachte ich, das sei auch das einzige was man hier machen kann… und ja, es erweckt anfangs auch den Anschein. Das Strassenbild ist dominiert von jungen Reisenden, welche “es krachen lassen wollen”. Trotz der eher konservativen laotischen Kultur, laufen die Hälfte der Jungs ohne T-Shirt rum und die meisten Mädels im Bikini. Viele haben “Bucket Bar – kostenlose Getränke” mit fetten Permanent Marker auf ihre Arme geschrieben bekommen. Es gibt alle möglichen Angebote. Wenn man ein Tube mietet, kann man sich dann Abends kostenlos besaufen. Aber man muss es ja nicht so machen. Es ist einfach nur wunderschön die Natur zu geniessen, die wunderschöne Landschaft zu bestaunen und den Fluss in einem Lkw-Schlauch hinunter zu treiben. Es gibt auch ein paar Stromschnellen, welche es noch ein bisschen spannend machen. Wenn man Durst bekommt, winkt man einfach einem Barkeeper. Dann bekommt man eine halbvolle Plastikflasche zugeworfen. Nein, nicht zum trinken. Da ist ein Seil dran, an dem man dann an Land gezogen wird. Dort kann man dann z.B. in einer Hängematte liegend, ein Getränk oder Snack geniessen. Es muss ja kein Hash Brownie oder Opium- / Magic-Mushroom-Shake sein. Das soll keine Werbung sein – die werden da zwar auf Schildern beworben, sind aber in Laos illegal. Die Bars stehen natürlich im Wettbewerb und jede will die meisten Gäste anlocken. Deshalb wurden extragrosse Schaukeln über dem Fluss (zum reinspringen) und Rutschen gebaut und alle versuchen die bessere Musik zu spielen.

1 Kommentar
  1. 2010-02-14 (19:02)

    Jules

    Das klingt wie das Paradies. Von hier aus zumindest. Oar.

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