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2010-03-16 | Day 563 | 38842 km

Daniel | 2010-03-16

A friendly dutch guy, who joined me for a drink this evening, is spending three months off work. He, his wife and two kids are exploring South East Asia and loving it. He is well traveled himself and pointed one thing out that got stuck on my mind. A Muslim Egyptian said to him once: « Well in Europe they teach you HOW to think, in my country and in many others, they teach you WHAT to think. »

I totally understand what he meant and to a degree I agree with him. Except, do they really teach us how to think? I went to a communist and capitalist school system myself. In both systems, I got told stories. They call it facts, but for example, none of my teachers were on the boat with Columbus, when he discovered the Americas, and even if so, it would have been story of his subjective perception. But neither school system really taught me what to do with the stories. Only now that I travel and see the facts (stories) from many different perspectives – I start to draw a bigger picture. But maybe I was just a lazy school kid and didn’t pay attention too much. What do you think?

7 Comments
  1. 2010-03-20 (11:27)

    Jules

    Ich denke, eher Letzteres. Um zu lernen, wie man denken kann, sollte man selber denken.
    In keinem Bildungssystem der Welt können Wahrheiten gelehrt werden, die so allgemeingültig sind, dass sie nicht nur für immer gelten, sondern dazu schon immer gegolten haben, und noch dazu für Dich persönlich gelten, und noch dazu immer gelten werden, und … so weiter.

  2. 2010-03-20 (12:05)

    Daniel

    Ja, da stimme ich zu. Aber kannst Du Dich erinnern, dass man mal besprochen hat, was denken ist, was Ideen sind, wo die herkommen und wie man das « Denken » richtig anwendet um sein Leben damit selbst zu gestalten?

  3. 2010-03-20 (12:11)

    Jules

    In der Schule nicht. Ich hab das auch immer verlangt. Inzwischen weiß ich, dass man darunter zu verschiedenen Zeiten unterschiedliche Vorstellungen hat, und mit 16 sicherlich andere, als mit 30. Insofern: Vielleicht merkt man mit 16 gar nicht, dass jemand einem beibringt, wie Denken möglich ist.

  4. 2010-03-20 (12:26)

    Daniel

    Das sollte man aber merken, damit man immer wieder mal im Leben, auf die Idee kommt, sich seines Bewusstseins bewusst zu werden.

  5. 2010-03-20 (12:42)

    Lutz

    Ein Typ, der sich mit Hirnforschung beschäfftigt, hat mir mal gesagt: « Es ist unmöglich das menschliche Gehirn und die Gedanken zu 100% zu erforschen, denn dazu brauchte man mindestens 101 % Wissen. »

    Sehr philosophisch – aber nachvollzierbar.

    Ein anderer Spruch zu diesem Thema: « Allzu schlau ist auch bloß blöd ». Soll heissen – jede Antwort wirft neue Fragen auf.

    Gute Reise !

    Lutz

  6. 2010-03-20 (21:04)

    Beamstream

    Das mit dem Denken ist ja so eine Sache. In der Schule kann man dazu bestenfalls die Grundlagen legen (denke ich jedenfalls). Denn sich seines eigenen Bewusstseins bewusst zu werden erfordert schon eine gewisse Reife (drittes Jahrsiebt und so). Im schulischen Zusammenhang ist es besonders wichtig gerade nicht dauernd zu erzählen was man mit den « Fakten » macht, sondern möglichst genau die Welt zu beobachten ohne gleich zu Schlussfolgern oder zu werten und dann versuchen Zusammenhänge zu erkennen und so praktisch durch das tun das Denken zu erlernen. Wenn man also als junger Mensch « sinnvolle » überschaubare « wahre » inhalte vermittelt bekommt oder noch besser selbst erfahren kann, dann ist das imho die beste Denkschule. Das Tun ist wichtig!

  7. 2010-03-21 (07:41)

    Daniel

    « Jede Antwort wirft neue Fragen auf » – ja stimme ich zu und das macht es ja interessant. Und dass man als junger (unerfahrener) Mensch nicht unbedingt Schlussfolgerungen ziehen kann (und auch nicht muss) ist auch ok. Aber… wenn ihr mich so fragt… welche Möglichkeiten hat man den als Mensch im dritten Jahrsiebt (oder vierten in dem ich gerade bin) Gedanken zu teilen, Ratschläge und Tipps zu erhalten? – Internet? Volkshochschule? Lesegruppen?
    Ich denke, wir sind alle so beschäftigt mit unserem Alltag, Kinder gross ziehen, Karriere machen, Hemden bügeln, Auto waschen, Computer spielen, um die Welt fahren, wann nehmen wir uns denn mal die Zeit über ‘das wunderbare Leben’ nachzudenken? Und wer hilft einem dabei? Wer ist Profi darin und kann konsultiert werden?

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